Kurzchronik - Altgorbitz - Das Dorf in der Stadt

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Kurzchronik

Geschichte

Niedergorbitz

1206   war die erste Erwähnung unter dem Namen Gurbewiz, was slawisch soviel wie "kleiner Hügel" heißt
um 1500   Lorenz Busmann verfügte über ein Vorwerk, dieses wechselte mehrmals die Besitzer
1543   der Besitzer des Vorwerkes ist Ernst von Miltitz
1584   unter Kurfürst August wurde die Gorbitzer Röhrfahrt, eine hölzerne Wasserleitung angelegt
1644   die Kurfürstin Magdalena Sybilla kauft das Vorwerk und erweiterte es durch den Zukauf der Wölfnitzer Höhe, hier läßt man Weinberge anlegen und eine Gutsbrauerei errichten
1708   147 Gärtner und mehr als einhundert Tagelöhner arbeiten auf dem Gut
1745   die geschlagenen sächsischen Truppen zogen durch Gorbitz, der preußische Befehlshaber des Heeres, Fürst Leopold von Anhalt Dessau hielt in Gorbitz Einzug
1813   mehrere Anwesen gingen in Flammen auf, am 8./9. November wurden im Haus des Sahrers von Sahr (heute Kesselsdorfer Str.139) zwischen Deutschen und Franzosen Übergabeverhandlungen geführt
1827   erstes Gemeindeschulhaus eröffnet
1832   das Kammergut geht in Landesbesitz über
1873   letzte Choloraepidemie nimmt in Nidergorbitz ihren Ausgang, 94 von über 200 Erkrankten sterben
1890   Bau der Niedergorbitzer Schule auf der heutigen Leßkestraße
1893 - 1904   Friedrich August Leßke ist Schuldirektor und Heimatforscher
um 1900   starker Zuzug durch den Steinkohlenbergbau im Plaunschen Grund, weiterhin errichteten sich Dresdner Bürger Sommerwohnungen mit blühenden GärtenObergorbitz

Obergorbitz

1810 - 1812   mit dem Ausbau der Kesselsdorfer Straße bildet sich das Bauerndorf Obergobitz mit 153 Hektar Gutsland
1872   Diakoenbildungsanstalt für die Ausbildung junger Männer in Heil- und Pflegeanstalten und einer Erziehungsstätte für Kinder eröffnet
1899   Umzug dieser Anstalt nach Moritzburg
1913   ehemalige Anstaltskapelle dient der Kirchengemeinde Gorbitz
1905   Gorbitz erhält einen Friedhof
1921   Eingemeindung von Ober- und Niedergorbitz zu Dresden

Stadtteil Gorbitz

1930   Entstehung der Stadtrandsiedlungen an der Hirtenstraße und dem Altfrankener Park
1945 - 1946   Durch die Bodenreform erhielten Neubauern ehemaliges Kammergutsland zugeteilt
1945   Eröffnung des ersten Rundfunkstudios nach dem 2. Weltkrieg (Sender Dresden) in der ehemaligen Gaststätte Reichsschmied
ab 1946   Nutzung des Reichschmieds durch die DEFA
1952   zwölf Einzelbauern gründen eine Landwirtschaftliche Genossenschaft
ab 1955   der Reichsschmied wird zum Sitz des neugegründeten DEFA-Trickfilmstudios

 
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